Gengar-ex aus Genetischer Apex ist seit jeher die Zielscheibe von Witzen. Obwohl es verhindert, dass Unterstützer ins Spiel kommen, hat es sich nie durchgesetzt, und die Community spekulierte, dass das spätere Mega-Gengar die Rettung für Fans des lila Geistes sein würde.
Hier kommt Mega-Gengar-ex, ein Finsternis-Typ anstelle von Gengars Psycho-Typisierung, das die Spielereien noch weiter treibt, indem es den Einsatz aller Trainer-Karten verhindert.
Das Problem? Es ist Phase 2 und benötigt 4x Energien zum Angreifen. Da der Finsternis-Typ keine Pokémon zur Energiebeschleunigung hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass dein Gegner bis zum Erscheinen von Mega-Gengar-ex bereits fast alle seine Trainer-Karten verbraucht hat.
Wenn du unbedingt 4x Finsternis-EX-Karten spielen willst, gibt es Schlingking-ex, das mit einer zusätzlichen 2x Energie-Attacke stärker ist (zusammen mit der Möglichkeit, die Energien des Gegners zu entfernen) und zudem weniger riskant. Dank Kaguron lässt es sich auch leicht auswechseln, was seine hohen Rückzugskosten kompensiert.
Rein technisch gesehen ist Mega-Gengar-ex also schlechter als Mega-Glurak-ex und funktioniert nur in seltenen Situationen, in denen man es schnell ins Spiel bringt und Klingplim als Partner dabei hat.
Außerdem ist das Finsternis-Meta, selbst ohne Schlingking-ex, voll von relevanten Pokémon wie dem klassischen Darkrai-ex, Mega-Absol-ex, Anego und dem neuen Darkrai aus Mega Shine.
Mega-Gengar-ex wird bis zum nächsten Set, das übrigens eine Haupterweiterung ist (B3), vergessen sein.


























